Ziptown

Menschliche Bedürfnisse und Sehnsüchte sind situationsabhängig und vielschichtig und - sie sind gegensätzlich ausgerichtet. Diese Auseinandersetzung läßt sich in eine dialektische verortete Wechselwirkung innerhalb eines Wohnbereiches übersetzen, der letztlich eine Einheit seiner Widersprüche bildet.
Zum Einen geht es um eine starke Einbindung eines Lebensraumes in die Umgebung. Dieser soll den Eindruck des Zugriffes und der Integration in einem größeren Zusammenhang vermitteln. Als entscheidendes Merkmal einer solchen Mehrdimensionalität scheint die räumliche Verbindung zwischen Orten, bei einem Gebäude zwischen vorne und hinten zu sein. Am deutlichsten läßt sich diese Verbindung in einem voluminösen durchgesteckten Raum mit zweiseitig voll flächiger Öffnung modellieren. Ein solcher Raum definiert sich über seinen zweiseitig gleichrangigen Umgebungsbezug, der den inneren Betrachter in die spezielle Lage versetzt, selbst im Zentrum des Zusammentreffens beider äußerer Eindrücke zu sein. Die innere Handlung eines solchen Raumes ist im Stadtleben eingebunden. Der durchgesteckte Raum bildet eine private Alltagsbühne mit Aus- und Einblicken.
Kontrastierend dazu stellt der räumliche Einschluss ein geschütztes auf sich bezogenes Inneres dar. Das Auge sieht aus dem Fenster hinaus und fängt dabei einen begrenzten Ausschnitt der Welt ein. Gleichermaßen begrenzt sieht das Auge in das Fenster hinein. Mit dem Abstand des Schauens ist es aus dem Geschehen herausgenommen. Es entgeht dem unmittelbaren Druck der Wirklichkeit. Hier kann Gesehenes verarbeitet und versinnbildlicht werden.
Erst durch die Zusammenstellung des räumlichen Einschlusses und der Öffnung werden beide benutzbar. Ihre Bewohnung und ihre Bedeutung drückt sich über den Schwellenwechsel zum Anderen aus.
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Zum Einen geht es um eine starke Einbindung eines Lebensraumes in die Umgebung. Dieser soll den Eindruck des Zugriffes und der Integration in einem größeren Zusammenhang vermitteln. Als entscheidendes Merkmal einer solchen Mehrdimensionalität scheint die räumliche Verbindung zwischen Orten, bei einem Gebäude zwischen vorne und hinten zu sein. Am deutlichsten läßt sich diese Verbindung in einem voluminösen durchgesteckten Raum mit zweiseitig voll flächiger Öffnung modellieren. Ein solcher Raum definiert sich über seinen zweiseitig gleichrangigen Umgebungsbezug, der den inneren Betrachter in die spezielle Lage versetzt, selbst im Zentrum des Zusammentreffens beider äußerer Eindrücke zu sein. Die innere Handlung eines solchen Raumes ist im Stadtleben eingebunden. Der durchgesteckte Raum bildet eine private Alltagsbühne mit Aus- und Einblicken.
Kontrastierend dazu stellt der räumliche Einschluss ein geschütztes auf sich bezogenes Inneres dar. Das Auge sieht aus dem Fenster hinaus und fängt dabei einen begrenzten Ausschnitt der Welt ein. Gleichermaßen begrenzt sieht das Auge in das Fenster hinein. Mit dem Abstand des Schauens ist es aus dem Geschehen herausgenommen. Es entgeht dem unmittelbaren Druck der Wirklichkeit. Hier kann Gesehenes verarbeitet und versinnbildlicht werden.
Erst durch die Zusammenstellung des räumlichen Einschlusses und der Öffnung werden beide benutzbar. Ihre Bewohnung und ihre Bedeutung drückt sich über den Schwellenwechsel zum Anderen aus.
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